Deutliche 1:5-Niederlage für D2 gegen VfB Solingen D2

[11.05.2019] Das ersatzgeschwächte Team der D2 hatte im Testspiel gegen die technisch starke Mannschaft des VfB Solingen D2 bereits nach der ersten Halbzeit kaum noch eine Chance. Dabei war es eigentlich ganz gut losgegangen. Nico, der endlich wieder gesund zwischen den Pfosten stehen konnte, zeigte bereits in den ersten Minuten gute Reaktionen, um seinen Rückstand zu verhindern. Leichlingen hatten ebenfalls gute Chancen, so etwa Neo und Ben in der 9. und 10. Minute. In der 12. Minute schlägt Samuele einen langen Ball aus der eigenen Hälfte in die Spitze, wo sich Jannis durchsetzen und auf Ben durchstecken kann – 1:0 Führung für Blütenstädter.

Der Gast hatte zunächst Schwierigkeiten mit der Leichlinger Taktik, weil diese insgesamt gut die Räume zustellten und früh attackierten. Dann schlagen sich die Blauen aber selbst – einen kurzen Spielaufbau des Torwart können die Solinger stören, weil alle möglichen Anspielstationen zu unbeweglich sind, 1:1-Ausgleich. Solingen witterte Morgenluft und drückte sofort weiter. Nico und Luis müssen hintereinander klären, aus der daraus entstehenden Ecke fällt das 2:1 für Solingen, weil der langer Pfosten ungedeckt ist.

Der Rückstand schien nun die Beine der Leichlinger zu lähmen, Solingen dominiert das Spiel. Durch einen langen Ball aus dem Mittelfeld fällt das 1:3 (26.). Solingen bleibt auch in der zweiten Halbzeit bestimmend. In der 36. Minute wird ein Leichlinger Angriff im Mittelfeld unterbunden, der Ball wird vor den Strafraum geschlagen, wo der Solinger Stürmer unhaltbar zum 1:4 einschießt.

Leichlingen läuft weiter nur hinterher. Das 1:5 fällt in der 54. Minute und Nico hält den Rückstand in der 56. Minute mit einer guten Parade etwas in Grenzen.

„Heute haben doch zu viele Stammspieler gefehlt, als dass wir aus einer soliden Abwehrarbeit hätten Stabilität im Spiel schaffen können. Wir haben uns in der ersten Hälfte durch zwei katastrophale Fehler selbst geschlagen und hatten in der zweiten Halbzeit dann nicht mehr die Kraft, das Blatt noch einmal zu wenden,“ muss Trainer Reinhold Rünker einräumen. „Es bleibt zu hoffen, dass wir bei den letzten Saisonspielen wieder alle Jungs an Bord haben.”