E3 erkämpft auf Ascheplatz 3:1-Sieg in Quettingen

[05.09.2020] Das erste E-Jugendspiel der Meisterschaftssaison führte die E3 auf den Ascheplatz von TuS Quettingen. Der ungewohnte Untergrund ließ die Ballkontrolle zwar immer mal wieder zum Wagnis werden, hinderte die Jungs aber nicht an einer guten Leistung. Beide Teams lebten zunächst vom Einsatz, der fair, aber entschlossen war.

Leichlingen hatte mehr Ballbesitz und konnte sich immer wieder in der Leverkusener Hälfte festsetzen. Quettingen arbeitete sich die eine und andere Chance heraus, v.a. durch Kontersituationen mit ihrem quirligen Mittelstürmer. In der 19. Minute setzte sich Halil auf der rechten Seite durch, passte auf den mitgelaufenen Aram, der sich bis zur Grundlinie durchtankte und denn am Torhüter vorbei zum 1:0 trifft.

Der Gegentreffer gab Quettingen einen Push für die verbleibenden Minuten: kurz vor Abpfiff bekommt Leichlingen den Ball nicht aus der Gefahrenzone, der Ball flippert hin und her, fällt dem Quettinger Stürmer vor die Füße – 1:1 (24.).

Leichlingen hatte sich unterdessen aber gut auf die Verhältnisse eingelassen, setzte sich in der zweiten Halbzeit jedoch weniger vor dem Quettinger Strafraum fest, sondern versuchte, das Spiel eher im Mittelfeld zu halten, um dann mit schnellen Vorstößen gefährlich zu werden. Zamil leitete in der 40. Minute mit einem Schuss, den alle – außer dem Schiedsrichter – im Tor gesehen hatten, den Schlussspurt ein: Aram erzielte in der 41. Minute nach einer Ecke von Jakob das 2:1. Bereits eine Minute später ist es wieder Spielführer Jakob, der den Ball im Mittelfed erobert, zu Halil durchsteckt, der dem Torwart keine Chance lässt: 3:1.

„In der ersten Halbzeit hatten wir in zwei Situation das Glück der Tüchtigen, da ging der Ball von Quettingen an den Pfosten und einmal knapp am Tor vorbei. Aber dann haben die Jungs es richtig gut gelöst. Ganz entscheidend war, dass unsere Abwehr nie locker gelassen hat, wenn es mal brenzlig wurde,“ lobt Trainer Reinhold Rünker nach dem Spiel. „In der zweiten Halbzeit war das Chancenplus bei unserem Team, insofern geht der Sieg in Ordnung“, fasst David Jendraschewski zusammen. „Es war aber in weiten Teilen in Spiel auf Augenhöhe und hat allen viel Spaß gemacht.“