C2 überzeugt auch bei JSG Bensberg/Sand mit 6:2

[25.09.2021] Den spielfreien Samstag nutzte die C2 für einen Ausflug in die Kreisstadt und traf doch dort zu einem Testspiel mit der C-Jugend der JSG Bensberg/Sand 27. Während Leichlingen nur 12 Spieler aufbieten konnten, hatte der Gastgeber angekündigt, allen Spielern des großen 30-Mann starken Kaders Spielminuten zu geben.

Nach einem Foul am Besberger Stürmer ging der Gastgeber mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung. Anschließend fand das Spiel aber fast ausschließlich in der Hälfte der Bergisch Gladbacher statt. Aras trieb in der 8. Minute den Ball über die linke Seite, wird nicht energisch genug angegriffen, passt auf Adi, der zu Marius gibt – sein Schuss geht knapp neben das Tor. Dies Aktion war Auftakt einer schönen Angriffsserie, die aber ohne Treffer bleibt. Entlastungsangriffe der Bensberger werden durch die aufmerksame Abwehrreihe Walid, Leon, Ben-Luca und Jan abgelaufen oder schon im Mittelfeld durch Erik und Theo zunichte gemacht. Einmal gelingt ein Durchbruch in den Strafraum der Leichlinger, die sogar Überzahl haben. Doch statt den Ball sauber zu klären, schießen sie sich den Ball gegenseitig an. Der Stürmer kann daraus aber keinen Nutzen ziehen.

Dann geht es wieder in Richtung Bensberger Tor. Über links setzt sich erneut Aras durch, wird nicht richtig gestört, flankt in die Mitte, wo Bjarne am zweiten Pfosten den Ball locker über die Linie zum 1:1-Ausgleich schieben kann (16. Min).

Nach einer kurzen Trinkpause wechselt Aras auf die rechte Seite, zieht wieder ein Dribbling an, biegt an der Eckfahne zur Grundlinie ab, wo er den Ball zum am ersten Pfosten lauernden Adi spielt – 2:1, die überfällige Leichlinger Führung (18. Min.).

Bensberg führt in der 21 Minute einen Eckball aus, den Torwart Luke sicher abfangen kann und sofort das Spiel eröffnet. Sein Ball geht auf Aras, der Tempo auf der rechte Seite aufnehmen kann, geht über die Mittellinie, sprintet ohne Gegenwehr in den Sechzehner und vollendet durch zum 3:1 (20. Min.).

Theo hat wenig später mit einem Weitschuss das Tor verfehlt. Aras trifft aber nach Doppelpass mit Marius zum 4:1 (22. Min). Erik wird wenig später gefoult, den fälligen Freistoß schießt Theo an den Pfosten, die Verteidigung bekommt den Ball nicht weg, Adi gibt den Ball noch einmal in die Mitte, dann ist erneut Theo da, lässt den Ball einmal prallen und knallt ihn in die Maschen – 5:1 (24. Min.). Leichlingen drückt weiter, im Zentrum gibt Erik auf Adi, der einige Schritte zum Sechzehner geht und abzieht. Den Ball hatten schon viele im Tor gesehen – aber Latte, Pfosten, Torwart und der Ball geht zur Grundlinie, wo Bjarne einen Verteidiger zum Eckball anschießt.

Zum Ende der Halbzeit gibt es noch einmal einen Freistoß für Leichlingen. Theo legt sich den Ball zurecht und mit einem schönen Weitschuss senkt sich der Bald zwischen Hand und Torhüterhand und Latte ins Tor zum 6:1 (32.).

Für die zweite Hälfte rechneten alle mit einem Sturmlauf der Gastgeber, die einmal fast komplett durchwechseln konnten. Aber es bleibt dabei, dass Leichlingen das Spielgesehen bestimmt. Der Ball befindet sich weitgehend in der Hälfte von Sand, die sich nur selten mit Konterversuchen befreien konnten-

Acht Minuten vor Schluss gelingt der Anschlusstreffer von Bergisch Gladbach. Der Angreifer setzt sich sehr rustikal vor dem Strafraum durch, indem er den linken Verteidiger wegcheckte. Dann tanzt er durch den Strafraum, zweimal versucht ein Leichlinger Verteidiger den Ball zu klären, aber es gelingt nicht, schließlich wuchtet er den Ball über die Linie zum 6:2 (62.).

Das Spiel verflacht dann zunehmend, Leichlingen ist zunehmend erschöpft, weil alle Spieler viel Laufarbeit verrichteten. SC 27 Sand hatte zu wenig Ideen und konnte sich gegen die gute Defensive der Leichlinger nicht durchsetzen, so dass Torwart Luke letztlich eine eher ruhige Schlussphase verbringen konnte.

„Der Sieg war heute hochverdient und hätte durch die Chancen in der zweiten Halbzeit auch höher ausfallen können. Aber die erste Halbzeit war wirklich gut, wir haben viel Ballsicherheit und offensive Dominanz gesehen,“ war Holger Komorek voll des Lobes. „Dass uns in den letzten fünfzehn Minuten etwas die Kraft verließ, war dem hohen Tempo geschuldet, zumal Bergisch Gladbach verabredungsgemäß alle Spieler einsetzen konnte, während wir kurzfristig nur zwölf Spieler zur Verfügung hatten,“ ordnet Reinhold Rünker ein.