Erste Gegentore bringen erste Niederlage für C2 – 0:2 gegen Quettingen

[06.11.2021] Im sechsten Ligaspiel musste die C2 ihre ersten beiden Gegentore hinnehmen, die gleichzeitig auch den Schlusstand zum 0:2 bei der C1 von TuS Quettingen bedeutete.

Da der Ascheplatz der Quettingen aktuell zum Kunstrasen saniert wird, fand das Spiel beim ESV Opladen statt – natürlich auf Asche. Beide Teams gingen hochmotiviert zur Sache, das Spiel war robust, bis auf wenige Ausnahmen aber insgesamt recht fair. Deutlich war aber, dass die Quettinger mit den schwierigen Platzverhlätnissen besser zurecht kamen als die Gäste aus der Blütenstadt.

Die erste Chance hatte Leichlingen sehr früh. Ein Freistoß von Darren geht im Gewühl am Fünfmeterraum zu Adi, der mit der Hacke den Ball trifft – aber ohne Wucht, so dass der Torwart doch aufnehmen kann. Quettingen setzte sich dann aber im Verlauf der ersten Hälfte mehrfach in der Leichlinger Hälfte fest, konnte aber dennoch kaum gefährliche Torchancen kreieren. Andererseits gelang es Leichlingen aber auch zu selten, eigene Ballgewinne kontrolliert in die Hälfte und den Strafraum der Gastgeber zu bringen. So endete die Halbzeit torlos.

Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Paukenschlag – die Passstafette nach einer kurzen Spieleröffnung  misslingt, Quettingen spritzt in den Ball und schießt zum 1:0 ein. Das Tor bringt Schwung in die Partie, denn Leichlingen will den Ausgleich. Das Spiel geht nun stärker als in der ersten Hälfte hin und her. In der 42. Minute nutzt Quettingen dann einen weiteren Feldpass im Spielaufbau und kann zum 2:0 erhöhen.

Leichlingen wird immer stärker und drängt auf das Tor. Adi und Aras haben mehrere Chancen, das Ergebnis zu verbessern, aber der Ball will nicht ins Tor. Im Gegenzug ist auch Quettingen immer gefährlich. Schließlich bleibt es beim 2:0 für Quettingen.

“Unseren Jungs ist heute kein Vorwurf zu machen, sie haben alles gegeben und manchmal hat man auch etwas Pech”, so Trainer Holger Komorek. “Bis zum Rückspiel im Frühjahr wird der Kunstrasen in Quettingen fertig sein, das wird dann ein anderes Spiel,” ist Trainer Reinhold Rünker optimistisch.