C2 legt Schalter um und gewinnt 4:1 beim SV Hilden C2

[11.12.2021] Das letzte Spiel des Jahres führte die C2 wieder einmal zum SV Hilden, bei denen das dritte Testspiel binnen eines Jahres vereinbart werden konnte. Zum zweiten Mal ging Leichlingen als Sieger vom Platz. Diesmal ging es gegen die C2.

Mit einer durch Theo mit dem Kopf verwerteten Ecke von Max ging es in der ersten Minute gut los. Die 1:0-Führung lähmte auf Leichlinger Seite dann aber offenbar jeglichen koordinierten Spielfluss.

Auch die Gastgeber taten sich mit einem strukturierten Spielaufbau schwer, wirkten aber insgesamt präsenter und entschlossener. Dennoch konnten sich die Leichlinger mehr Chancen erarbeiten, weil sie vom Fehlern der Hildener Verteidigung profitierten, während die Leichlinger ihren Strafraum gut im Griff hatten. Kurz vor der Halbzeitpause ertönte dann aber ein Pfiff des Schiedsrichters, der dann auf den Leichlinger Elfmeterpunkt zeigte. Der erste Schuss auf das von Luke gehütete Tor war unhaltbar und Hilden konnte mit einem nicht unverdienten Ausgleich in die Pause gehen.

Zur zweiten Halbzeit gab es durch das Trainerteam die klare Ansage, das Spiel ernster zu nehmen und aktiver in die Zweikämpfe zu gehen. Außerdem wurde in gewohnter Weise gewechselt, damit alle Jungs ausreichend Spielzeit bekommen. Die vereinbarten Veränderungen zeigten direkt Wirkung. Im Mittelfeld wurden mehr Zweikämpfe gewonnen und es waren Ballaktionen über mehrere Stationen zu sehen, die in Torchancen mündeten. In der 41. Minute ist es dann aber ein langer Ball aus der Verteidigung, der von Ben-Luca auf der linken Seite erlaufen wird. Seinen Verfolger kann er abschütteln und den herausstürzenden Torwart mit einem Ball ins lange Eck zur nun verdienten 2:1-Führung überwinden.

Leichlingen hat das Match nun auch spielerisch im Griff, die Chancen häufen sich. Mehrfach werden Einschusschancen nicht genutzt.

Hilden verdichtet insgesamt das Mittelfeld ganz gut, deshalb erweisen sich lange Bälle über den Mittelkreis als gutes Mittel. Paul schickt Cornelius , der seinem Verfolger auf und davon sprintet – 3:1. (54.). Und weil das so gut funktioniert, versucht es Adi in der 61. Minute noch einmal. Wieder kann Cornelius den Ball sichern, als Anspielstation bietet sich Benedikt noch an – aber Cornelius kann den Ball am Torwart erneut vorbei legen und zum 4:1 einschießen.

„Die erste Halbzeit war nicht das, was wir sehen wollen,“ analysiert Trainer Holger Komorek. „Nach der Pause haben wir eine anderes Team gesehen, das erkennbar mehr wollte. Der Sieg war dann auch in der Höhe verdient.“